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Wasserkraft_e
D. L. Vischer, Prof.
Dr. Dr. h.c.
R. Sinniger,
Prof. Ing. ETH Kerndaten
Wasserkraft
in der Schweiz
Die Nutzung der Wasserkraft in der Schweiz
gründet auf einer langen Tradition. Die Topographie unseres
Landes bietet
günstige Voraussetzungen zur Versorgung der
Bevölkerung mit elektrischer
Energie, die aus der Strömung und der Schwerkraft des Wassers
gewonnen wird.
Gewaltige Staumauern, moderne Flusswehre, Turbinen und Generatoren
zeugen von
den weltweit anerkannten Leistungen unserer Ingenieure und Unternehmer.
Das
Buch zur Ausstellung will ein wesentliches
Kapitel schweizerischer Ingenieurbaukunst, die Entwicklung der
Wasserkraftnutzung von den durch das Wasserrad geprägten
Anfängen über die
bedeutendsten bautechnischen Marksteine bis zu den jüngsten
Errungenschaften im
Turbinen-, Generatorenbau und der Regeltechnik zeigen. Dabei zwingt die
Breite
des Themas und die grosse Zeitspanne der technikgeschichtlichen Abfolge
zu
Momentaufnahmen, die in ihrer Gesamtheit jedoch ein anschauliches Bild
dieses
wichtigsten Teiles unserer Energieversorgung vermitteln sollen.
Das
Buch umfasst sechs Kapitel:
- Aus
den Anfängen
Zeugnisse für die Nutzung der Wasserkraft finden sich schon in
vorchristlicher Zeit. Ausgehend von einigen römischen
Überresten gelangte in
der Schweiz im 8.
Jahrhundert die
wassergetriebene Getreidemühle als früheste
Nutzungsart zur ersten grösseren
Verbreitung. Mit der Einführung der Nockenwelle im
Hochmittelalter entwickelte
sich eine Vielzahl von unterschiedlichen Anwendungen des Wasserrades:
Sägen,
Stampfen, Hammerwerke, Röhrenbohrer u.a.
- Meilensteine der
Wasserkraftnutzung
Zwischen den klassischen Wasserrädern,
bei denen die Kraft des
fliessenden Wassers auf mechanischem Weg für den Betrieb von
Mühlen genutzt
wurde, und den modernen Lauf- und Hochdruckkraftwerken, die ganze
Regionen mit
elektrischem Strom versorgen, liegen wichtige Stationen der technischen
und
baulichen Entwicklung, die auch für andere Bereiche unserer
Infrastruktur
wegleitend wurden.
- Talsperren, die
nützlichen Pyramiden
Der Bau der ersten Talsperren in der Schweiz zur
Speicherung des Wassers
aus der sommerlichen Schnee- und Gletscherschmelze liegt über
hundert Jahre
zurück. Spezialisierte Ingenieure und Unternehmer tragen ihre
Erfahrung weiter
und sind Garant für Sicherheit und unterbruchlosen Betrieb der
Werke. An den
Hochschulen werden die theoretischen Grundlagen erarbeitet, die weit
über die
Grenzen unseres Landes hinaus Geltung beanspruchen dürfen.
- Entwicklungen im Maschinenbau
Die Entwicklung der zur Nutzung der
Wasserkraft notwendigen Maschinen zeigt sowohl auf der theoretischen
wie auf
der praktischen Ebene bedeutende Beiträge von Schweizer
Professoren,
Ingenieuren
und Unternehmern. Moderne Turbinen und Generatoren zeugen vom
innovativen Geist
ihrer Erbauer. Elektromechanische Ausrüstungen aus unserem
Land sind auf allen
Erdteilen im Einsatz.
- Das Antlitz der Kraftwerke
Das Antlitz der Kraftwerke, die Architektur der
Maschinenzentralen, ist
ein Spiegelbild ihrer Entstehung und des Ansehens, das die Wasserkraft
und ihre
Nutzung im Bewusstsein der Gesellschaft genossen: von der herrischen
Geste im
ausgehenden 19. Jahrhundert als Ausdruck der Kraft und des Stolzes
über die
gebändigte Natur bis zur schlichten zweckgebundenen Form in
verständnisvollem
Dialog mit den Gegebenheiten der Landschaft heute.
- Die Pioniere der
Wasserkraftnutzung
Das Thema «Wasserkraft in der
Schweiz» ist mit einer stattlichen Zahl
bedeutender Namen aus Wissenschaft, Technik und Unternehmertum
verbunden;
Namen, die für Wegmarken stehen zwischen dem theoretischen
Fundament auf der
einen und der praktischen Verwirklichung in Nieder- und
Hochdruckkraftwerken
auf der anderen Seite.
132
Seiten
67
Abbildungen (SW)
31 Abbildungen
(farbig)
130 Fotos (SW)
86 Anzahl Fotos
(farbig)
20,5
cm x 23,0 cm
Paperback
ISBN-13: 978-3-7266-0033-4
ISBN-10: 3-7266-0033-7
EAN-Code: 9783726600334
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Talsperren Talsperre
Buch zur Ausstellung "Wasserkraft in der
Schweiz"
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