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flussbau
Hans E. Minor,
Prof. Dr. Ing.
Willi H. Hager,
Prof. Dr. Ing.
D. L. Vischer,
Prof. Dr.
C. Maag,
Dipl. Kultur-Ing.
L. Kalt,
Dipl. Bau-Ing.
A. Kühne,
Dr. sc. math.
L. Filippini,
Dipl.
Bau-Ing.
S. Pellandini,
Dipl.
Bau-Ing.
H. P. Willi,
Dipl.
Bau-Ing.
G. R. Bezzola,
Dr.
R. Fäh,
Dr.
Flussbau
in der Schweiz
Entwicklung und Ausblick
Aus der
Reihe: Publikationen zu Ausstellungen
im Museum für Ingenieurbaukunst, Stiftung Hänggiturm
Ennenda (TU650), Band 6
Für die Schweiz hat der
Flussbau, wie für viele Länder, seit
Jahrhunderten eine herausragende Bedeutung. Früher schon waren
Schutz der
Siedlungen und des Kulturlandes vor Hochwasser eine wesentliche
Aufgabe. Dazu
kamen die Erstellung und der Unterhalt von sicheren Verkehrswegen, sei
es,
indem die Flüsse als solche genutzt wurden, oder sei es, dass
die Kreuzung von
Flüssen spezielle Aufmerksamkeit verlangte. Die Flussquerungen
wurden am Anfang
mit Furten durchgeführt und später mit
Brücken. Ohne den Flussbau, der diese
Übergänge langfristig sicherte und die
Flussläufe in einer Lage stabilisierte,
wäre die technische und damit auch wirtschaftliche Entwicklung
des Landes nicht
möglich gewesen. Denn Eisenbahn und Strassen, die nicht durch
ausufernde Flüsse
gefährdet waren, bildeten dafür ebenso die
Voraussetzung wie die Wasserkraft, die
mit Hilfe des Flussbaus ausgebaut wurde.
Seit einigen Jahrzehnten wurden mit
dem steigenden Wohlstand
in der zivilisierten Welt andere, weitergehende Forderungen an den
Flussau
erhoben. Er soll die Nutzung von allen Gewässern für
die Freizeit ermöglichen
und eine bessere Einbindung der Fliessgewässer
in die Umwelt sicherstellen. Die nachteiligen Auswirkungen
der früheren
sehr technischen Verbauungen sollen rückgängig
gemacht, die Fliessgewässer
sollen revitalisiert und damit ökologisch aufgewertet werden.
Diese Tendenz
gründet auf der Erkenntnis aus einer Reihe von
aussergewöhnlichen Hochwassern
in jüngerer Zeit, dass die Mittel für den
Hochwasserschutz gezielt unter
Beachtung ökologischer, aber auch ökonomischer
Randbedingungen eingesetzt
werden müssen.
Die Ausstellung «Flussbau
in der Schweiz», die mit diesem Buch dokumentiert wird, hat
sich die Aufgabe gestellt, einerseits
die geschichtliche Entwicklung in der Schweiz darzustellen. Dabei wird
den
grossen Flussbauprojekten mit eigenen Kapiteln der gebührende
Raum eingeräumt.
Andererseits wird aber auch dargestellt, wie sich die Vorgehensweise
vor allem
ausgangs des letzten Jahrhunderts gewandelt hat, wie sich die
Schwerpunkte
verschoben haben. Der Bogen wird also geschlagen von den flussbaulichen
Massnahmen vor dem 18. Jahrhundert bis zu den heute
gebräuchlichen modernen
Methoden im Flussbau.
Das Buch umfasst folgende acht Kapitel:
- Bis 1800
- Linth
- Alpenrhein
- Juragewässer
- Ticino
- Pioniere
- 20. Jahrhundert
- Flussbau
heute
1.
Auflage
140
Seiten
87
Abbildungen (SW)
96 Abbildungen (farbig)
59 Fotos (SW)
59 Fotos (farbig)
20,5 cm
x 23,0 cm
Paperback
Originaltitel:
Flussbau in der Schweiz
Sprache: Deutsch
Englisch,
Französisch,
Italienisch
Flussbau
Linth
Alpenrhein
Juragewässer
Ticino
Buch zur
Ausstellung "Flussbau in der
Schweiz"
Ingenieurbaukunst
Hybride
Modellierung
Rhone
Urner Reuss
Knopfli Bodmer de
Rivaz Schäfer Escher Tulla
Duile Venetz
Hegner Lucchini Fraisse von Salis
Legler Bridel
Schindler Stockalper Wey
Martinoli
Krapf Christen
Collet Peter Einstein Müller
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